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Akkordeon

 

 

Christian nutzt 3 Akkordeons (das ist wirklich die sprachliche Mehrzahlbildung dieses Instrumentes).

Das erste Instrument für zweiterSTERNlins war und ist eine Artigiana mit 120 Bässen. Vor allem die 21 verschiedenen Register fordern gerade zu heraus, sich immer wieder auf neue Klangmischungen einzulassen und so in der Kombination mit den Flöten fast bei jedem Lied ein bisschen anders zu klingen.

 

 

 

Neben dem akustischen Instrument, oder moderner gesagt, neben dem analogen Akkordeon, probierte Christian es mit einem digitalen Akkordeon, dem Roland-FR8x. Das Instrument hatte wirklich viele gute Klänge und ist als Bühneninstrument wirklich top.

 

Doch es gab ein spezielles Problem für uns: Das Roland klingt ohne Einsatz an einer Anlage, etwas zu wenig nach "echtem" Akkordeon. Das Instrument ist in großen Teilen aus Kunststoff gefertigt. Da kann man jetzt natürlich diskutieren und letztlich ist es mit dem Klang immer ein eigenes Empfinden. Irgenwie war es noch nicht ganz zufriedenstellend für zweiterSTERNlinks. Zuerst schien das eine Tatsache zu sein, die halt in Kauf zu nehmen ist.

Das änderte sich allerdings, als Christian im Internet vom "Bugari Evo" erfuhr. Plötzlich tat sich ein Instrument auf, was alle Vorteile eines Roland-Akkordeons in Sachen Technik mit einem Instrument aus Echtholzkorpus mit Holztastatur und echten Luftkanälen verbindet. Das Instrument klingt jetzt wirklich sehr nach Akkordeon, auch ohne Anlage.

 

  

 

Und Dank des Musikladens "Mister Music" aus Schramberg ist Christian nun Besitzer eines Bugari Evos mit tollem Klang und schönem Design. Dazu kommen Hunderte von vorprogrammierten Registrierungen, die kaum noch Wünsche offen lassen. Also rundherum ein optisches und klangliches Top-Instrument.

 

Die  unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten sind geradezu atemberaubend vielfältig. Und da das Bugari trotzdem mit einem Keyboard eher nichts zu tun hat, macht es sich fast schon unverzichtbar für die Musik von zweiterSTERNlinks. Es bleibt sich als Akkordeon treu, bietet aber so viele verschiedene Klangelemente, dass die Musik der Klezmerstücke, der Musette-Walzer und der irischen Nummern bezaubernd schön klingen. Und alle anderen Stilrichtungen auch.

 


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Ganz nett und aus einer Laune entstanden ist inzwischen die Abteilung "alte Instrumente".

Martinas alte Flöte aus den Jahren zwischen den Weltkriegen wird in Kombination mit einem Hohner Imperal 1 zu einer regelrechten klanglichen Zeitreise. Das Instrument hat Christian auf dem Dachboden seines Schwiegervaters gefunden, der es zu seiner Kommunion Ende des zweiten Weltkrieges geschenkt bekommen hatte, allerdins nie richtig spielen lernen konnte. Nach einer Neustimmung zeigt es sich richtig frisch und erhält seinen Charm durch das viele Klackern der Tasten und Hebel beim Spielen. Das der Bassbereich nur Dur-Akkorde bietet, ist eine Herausforderung, zugleich aber auch ein Zeugnis jener Zeiten, wo diese Instrumente im Rahmen von Wander- und Burschenherrlichkeit durch die Welt getragen worden sind.

 

 

 

 

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